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Ostschweiz am Sonntag
13. Juli 2014, 02:31 Uhr

Schwangere unter Druck

Frauen, die ihr Kind nach ungünstiger pränataler Diagnose austragen, sind in der Minderheit. Doch es könnte ein Umdenken stattfinden.

ODILIA HILLER

Was ein Schwangerschaftsabbruch mit einer Frau macht, werde nach wie vor tabuisiert, sagt die Medizinethikerin Ruth Baumann-Hölzle. Nur Frauen, die nach schwieriger vorgeburtlicher Diagnose über ausreichend Informationen zu Risiken und Konsequenzen ihrer Entscheidung wüssten, könnten unter Zeitdruck eine Wahl treffen, die für sie von existenzieller Bedeutung ist. Es könne nicht sein, dass man die werdenden Mütter gesellschaftlich unter Druck setze.

Mütter, die sich trotz schlechter Prognose gegen einen Schwangerschaftsabbruch entschieden haben, erzählen ganz unterschiedliche Geschichten.

Mehr zum Thema in der Ostschweiz am Sonntag vom 13. Juli.



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diethelm (13. Juli 2014, 17:33)
Rechtzeitig über Pränataldiagnostik nachdenken

Wenn sich Paare ein Kind wünschen, macht es Sinn, dass sie auch darüber nachdenken, wie sie auf ein behindertes Kind reagieren möchten. Und es lohnt sich, auch mit dem Frauenarzt/der Frauenärztin darüber zu sprechen, damit man gar nicht erst unter Druck kommt, Untersuchungen machen zu lassen, mit denen man Erkrankungen des Kindes feststellen kann, die nicht behandelbar sind. Ich habe es sehr geschätzt, dass meine Frauenärztin mich nicht zu Chromosomenuntersuchungen gedrängt hat, obwohl ich bei zwei meiner drei Kindern in der Schwangerschaft über 35 war.

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Chrissi (13. Juli 2014, 12:17)
Beratung durch insieme 21

Über diesen positiven Artikel habe ich mich sehr gefreut. Auch unsere Tochter mit Down-Syndrom bereichert unser Familienleben. Das Leben mit ihr ist eine Freude und eine Herausforderung zugleich - wie bei gesunden Kindern auch, aber doch wieder speziell.
Sehr hilfreich empfinden wir den Austausch und die Beratung von insieme 21 (Verein für Menschen mit Down-Syndrom), wo wir mittlerweile selber aktiv dabei sind.
Unsere Tochter ist im Thurgau in einem geburtenstarken Trisomie-21-Jahrgang zur Welt gekommen und es macht immer wieder Spass, sich mit anderen Familien mit gleichaltrigen Trisomie 21 Kindern zu treffen und unsere lebensfrohen Kinder zu beobachten.
Der Verein bietet neben regionaler Beratung, Austausch- und Begegnungstreffen auch überregional Fachvorträge an sowie hilfreiche Informationen auf der homepage (www.insieme21.ch). Ebenso setzt er sich dafür ein, dass Menschen mit Trisomie 21 einen Platz in unserer Gesellschaft haben.

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